Westküste & Queenstown

26 03 2011

Um an unsere letzte Destination auf der Südinsel zu gelangen, fuhren wir Richtung Süden entlang der Westküste. Diese zählt zu den regenreichsten Regionen der Welt – es regnet hier an ca. 165 Tagen oder mehr im Jahr und wenn es hier regnet, dann aber so richtig (davon durften wir uns auch in Queenstown selber überzeugen).

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Die Einheimischen, die an der Westküste leben (nur ca. 1% aller Kiwis) – auch “Coaster” genannt – waren ein etwas eigentümliches Völkchen. Man könnte sie fast mit dem Landschaftsbild dieser Halbinsel vergleichen: etwas rauer, kantig und schroff.

Neben dem vielen Regen sind die nervigen kleinen Monster, genannt “Sandflies”, ein weiteres Merkmal der Westküste und eine unglaublich juckende Angelegenheit. Die kleinen Biester saugen wie unsere Gelsen das Blut aus jeder unbedeckten Stelle der Haut, die sie erreichen können. Die Bissstellen jucken aber leider noch mehrere Tage danach ohne Ende :-(

Unser Weg führte uns über Greymouth, Hokitika und Whataroa nach Franz Joseph (wo der Ort und sein Gletscher den Namen unseres berühmten Kaisers tragen) und dann weiter bis Wananka.

In Wananka schwangen wir uns dieses Mal in die Lüfte und unternahmen einen Tandemflug im Paragleiten. Wir starteten vom Mt. Aspiring und konnten einen schönen Blick auf den Lake Wanaka und die umliegenden Berge genießen.
Was wir Euch sehr ans Herz legen, falls jemand in nächster Zeit ebenfalls ans Paragleiten denkt: Bitte unbedingt gut passendes Schuhwerk tragen, sonst kann es passieren, dass man nur mit einem Schuh an den Füßen abhebt (Claudia kann Euch sicher gut beraten) :-)

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Queenstown, eine kleine gemütliche Stadt, erinnerte uns ein bisschen an einen regen Skiort in Österreich. Sportfachgeschäfte, Restaurants, Lokale, Souvenirshops und exklusive Boutiquen gab es dort zu genüge. Die Fußgängerzonen, die  kleinen Gassen und die Hafenpromenade luden zum Bummeln und gemütlichen Verweilen in so manchem Café ein und am Abend besuchten wir, fast schon traditionell, ein irisches Pub.
Wir hatten das Glück ein Rugbyspiel zweier lokaler Mannschaften aus nächster Nähe zu sehen. Und wenn man von Rugby nicht allzu viel versteht so wie wir, dann lässt dies viel Raum für Interpretationen :-) Aber wie so oft fand sich ein freundlicher Kiwi, der so nett war und uns die Welt dieses Sportes etwas näher brachte (Rugby ist in Neuseeland der absolute Nationalsport, dem man sich nicht wirklich entziehen kann, wenn man etwas länger im Land unterwegs ist – ein interessantes Spiel mit wirklich sehr viel Körpereinsatz).

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2 Antworten zu “Westküste & Queenstown”

  • Thomas sagt:

    Rugby – wie American Football nur ohne den ganzen Schutz-Klumpert. Den „Haka“ haben die beiden Mannschaften wohl nicht getanzt. Habe ich mal im TV gesehen, ein Maori Tanz, den die NZ-Nationalmannschaft vor dem Spiel aufführt. Ein NZ-Student in Salzburg hat mich mal stundenlang über Rugby aufgeklärt.

  • Ingrid sagt:

    Lieber Markus,
    ich habe inzwischen 2 x Deinen Vater im Krankenhaus besucht und viel über Eure Reise gesprochen. Beide sind wir begeistert. Weiterhin viel Spaß, Freude und Gesundheit!

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